Musikalischer Leiter




 Dirigent     Reinold Hasler    


Seit September 2008 haben wir, einen neuen Dirigenten. Beim Verein wie auch bei der Bevölkerung ist der 50 jährige Reinold Hasler kein Unbekannter, denn er ist Schellenberger und seit knapp 40 Jahren Mitglied der Cäcilia Schellenberg. Er hat uns etwas über seinen Zugang zur Blasmusik und seine bisheriges Wirken erzählt, doch lassen wir ihn am Besten selber sprechen:

„Wie kam ich zur Blasmusik?
Mein Vater war Mitglied beim Musikverein Cäcilia Schellenberg; Er hat
mich für dieses Hobby begeistert. Bereits mit 8 Jahren bekam ich eine Trompete. Mein Vater und der damalige Flügelhornist Andreas Kaiser brachten mir die ersten Töne bei.
1970 bis 1974 genoss ich dann die Ausbildung in der liechtensteinischen Musikschule
und wurde 1971 als Trompeter in den Musikverein Cäcilia Schellenberg aufgenommen.

Der Weg zum Dirigenten
Inzwischen waren einige Jahre vergangen. Ich war bereits Präsident meines Musikvereins. Die Jugendförderung war mir stets ein grosses Anliegen. Ich habe in meiner Zeit als Präsident
die ersten Jugendlager für Jungmusikanten organisiert und durchgeführt.
Es war jedoch mein Wunsch, mich musikalisch weiterzubilden, zum Beispiel einen Kurs als Registerführer zu besuchen; Ich habe aber niemals daran gedacht, Dirigent zu werden.
Ich fragte unseren damaligen Dirigenten Anton Gerner, ob solche Kurse angeboten werden. Wer Toni kennt, ist sicher nicht überrascht, dass es dann sehr rasch ging. Kurze Zeit später unterbreitete er mir einen Vorschlag für einen Kurs. Ohne zu zögern und lange zu überlegen meldete ich mich beim St.Galler Blasmusikverband für den empfohlenen Kurs an. Erst nach der ersten Lektion wurde mir klar, dass ich in einer ganz anderen, nämlich der Ausbildung zum Blasmusikdirigenten gelandet war. Über das nach der nächsten Probe folgende Gespräch mit Toni möchte ich mich an dieser Stelle nicht weiter auslassen.

Während der Ausbildung die ich 1992 als Oberstufendirigent abschloss, erhielt ich von der Harmoniemusik Buchs die Anfrage die musikalische Leitung zu übernehmen.
Ohne mir grosse Hoffnung auf eine Anstellung zu machen, eigentlich mehr aus Neugierde, absolvierte ich eine Probenlektion. Einen Monat später war ich dann Dirigent der Harmoniemusik Buchs - und dies für die nächsten 9 Jahre. Berufliche Veränderungen haben dazu geführt, dass ich 2000 das Amt des musikalischen Leiters aufgeben musste.
Eigentlich habe ich mich auch stets dagegen gewehrt, Dirigent beim eigenen Verein in Schellenberg zu werden. Besondere Umstände haben aber dazu geführt, dass ich im Sommer dieses Jahres den Taktstock nochmals in die Hand nahm. In der Zwischenzeit,
nachdem ich die musikalische Leitung in Buchs aufgab, verbrachte ich
7 eher ruhige Jahre als Posaunist bei den Schellenbergern. Nun ist es also wieder soweit: ich bestelle und studiere wieder Noten, stelle Konzertprogramme zusammen und leite Proben.“